Satzung

In der Mitgliederversammlung vom 27.06.1990 wurde folgende neue Satzung beschlossen:

Präambel

Der nachfolgend genannte Verein ist der Tradition der 1921 gegründeten Ortshandwerkerschaft Bordesholm besonders verpflichtet und wird die Belange der Ortshandwerkerschaft weiterhin pflegen und fördern. In gleicher Weise ist der Verein eine Neustrukturierung des 1983 gegründeten Wirtschaftsvereins für Bordesholm und Umgebung e. V..

Die Ortshandwerkerschaft Bordesholm und der Wirtschaftsverein e. V. bringen ihr gesamtes Vermögen in den Verein ein.

Mit der Unterschrift unter dieser Neufassung der Satzung bestätigen die Unterzeichnenden, daß sie Mitglieder des neuen Vereins sind.

§ 1
Name und Sitz des Vereins:
Der Verein trägt den Namen Handwerks- und Gewerbeverein für Bordesholm und Umgebung e. V..
Er hat seinen Sitz in Bordesholm.

§ 2
Ziel und Zweck des Vereins:
Zweck des Vereins ist die Förderung der allgemeinen wirtschaftlichen Belange von Handwerk, Handel, Industrie, freien Berufen und der sonstigen selbständigen Berufstätigen in Bordesholm und Umgebung.

Insbesondere ist es die Aufgabe des Vereins, alle Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, die allgemeinen wirtschaftlichen Belange der Mitglieder zu fördern und in diesem Sinne mit den Behörden und sonstigen Organisationen zusammen zu arbeiten. Der Verein soll insbesondere die Kontakte zur Handwerkskammer, zur Industrie- und Handelskammer, zur Kreishandwerkerschaft, zum Einzelhandelsverband und zur Gemeinde Bordesholm sowie den Gemeinden des Amtes Bordesholm-Land im Interesse der Mitglieder intensivieren. Es soll versuchen bei den Planungen der Gemeinde bzw. der amtsangehörigen Gemeinden mitzuwirken, soweit die gesamtwirtschaftliche Struktur betroffen wird.

Der Verein ist parteipolitisch neutral.

§ 3
Mitgliedschaft:
Mitglied im Verein können alle Handwerksmeister, Handwerksmeisterinnen. Gewerbetreibende, freiberuflich Tätige sowie selbständig tätige Personen und Firmen aus Bordesholm und den Gemeinden des Amtes Bordesholm-Land sein, die bereit sind, Ziele und Zweck des Vereins in Anspruch zu nahmen und zu fördern.

Die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgt aufgrund eines Aufnahmeantrags. Über diesen beschließt der Vorstand. Sollte der Vorstand einen Aufnahmeantrag ablehnen, dann ist diese Entscheidung vorläufig. Über den Aufnahmeantrag ist dann in der Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluß der anwesenden Mitglieder endgültig zu entscheiden. Mit dem Aufnahmeantrag wird die Satzung anerkannt.

In begründeten Ausnahmefällen kann der Vorstand auf Antrag abweichend von den Bestimmungen des Absatzes 1 auch für solche Personen die Mitgliedschaft zulassen, die den Zweck des Vereins im Sinne von § 2 der Satzung fördern, aber nicht sämtliche formellen Voraussetzungen des § 3 Abs. 1 der Satzung erfüllen.

Personen, die sich um den Verein oder seine Ziele besondere Verdienste erworben haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Entsprechende Vorschläge kann jedes Mitglied machen. Die Ehrenmitgliedschaft wird durch Mehrheitsbeschluß einer Mitgliederversammlung ausgesprochen.

Die Mitgliedschaft endet
a) durch den Tod des Mitgliedes,
b) durch freiwilligen Austritt zum Ende eines Kalenderjahres, welcher dem Vorstand mindestens drei Monate vorher anzukündigen ist,
c) durch Ausschluß bei Schädigung der satzungmäßigen Pflichten des Mitgliedes. Der Ausschluß wird durch Mehrheitsbeschluß der Mitgliederversammlung ausgesprochen. Antragsberechtigt ist neben dem Vorstand jedes Vereinsmitglied,
d) wenn ein Mitglied bis zum 31.12. eines Jahres trotz Zahlungsaufforderung den Jahresmitgliedsbeitrag nicht bezahlt hat.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle aus der Vereinszugehörigkeit sich ergebenden Rechten und Pflichten.

Die Eintreibung rückständiger Mitgliedsbeiträge bleibt vorbehalten.

§ 4
Rechten und Pflichten der Mitglieder:
Die Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen und der Arbeit der Ausschüsse teilzunehmen und durch Anregungen und Vorschläge die Vereinsarbeit zu fördern. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein in seinen Aufgaben und Bestrebungen zu unterstützen.

§ 5
Mitgliedsbeiträge:
Die Höhe der jährlich zu erhebenden Beiträge wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen.

Die so beschlossenen Beiträge sind spätestens am 30.06. eines jeden Jahres zur Zahlung fällig.

Eventuelle Umlagen für besondere Maßnahmen des Vereins können auch in außerordentlichen Mitgliederversammlungen beschlossen werden.

Die Prüfung der Kassenvorgänge erfolgt durch zwei Rechnungsprüfer. Die Wahl der Rechnungsprüfer und ihrer Stellvertreter erfolgt in der jeweiligen Mitgliederversammlung des Jahres, welches geprüft werden soll.

Bei Eintritt eines neuen Mitgliedes vor dem 30.06. eines jeden Jahres wird der gesamte Jahresmitgliedsbeitrag erhoben.

Bei Eintritt nach dem 30.06. eines jeden Jahres wird lediglich die Hälfte des Jahresmitgliedsbeitrages erhoben.

Scheidet ein Mitglied spätestens mit Ablauf es 30.06. eines jeden Jahres aus dem Verein aus, dann wird nur die Hälfte des Jahresmitgliedsbeitrages geschuldet. Folgt der Austritt nach dem 30.06. eines jeden Jahres wird der volle Jahresmitgliedsbeitrag geschuldet.

§ 6
Organe des Vereins:
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. und 3. Vorsitzenden als jeweiligen Stellvertreter, dem Schriftführer, dem Kassenwart und den bis zu vier Beisitzern.

Anzustreben ist, daß der Vorstand aus mindestens zwei Handwerkern, einem freiberuflich Tätigen und zwei sonstigen Gewerbetreibenden besteht. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind jeweils zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinsam.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt.

Die Wahlperiode der Mitglieder des Vorstandes beträgt grundsätzlich drei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die erste Wahlperiode des 1. Vorsitzenden und des Schriftführers beträgt jedoch lediglich zwei Jahre nach Verabschiedung dieser Satzung.

Der Vorstand wird vom Vorsitzenden einberufen, sofern es die Vereinsarbeit erfordert. Über die Vorstandssitzungen fertigt der Schriftführer eine Niederschrift an, welche vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen sind.

§ 7
Mitgliederversammlung:
Die Mitgliederversammlung wird von einem der Vorsitzenden mindestens einmal jährlich einberufen und zwar durch Übersendung einer Einladung mit Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher. Die Tagesordnung der Hauptversammlung muß mindestens folgende Punkte enthalten:
a) Jahresübersicht des Vorsitzenden,
b) Rechnungsbericht des Kassenwartes.

Die Mitgliederversammlung beschließt über die Beiträge, Wahl des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes und Satzungsänderung.

Anträge der Mitglieder müssen spätestens eine Woche vorher schriftlich eingereicht sein. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig. Jedes Mitglied bzw. jede Firma hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Die Beschlußfassung erfolgt durch einfache Mehrheit.

Der Vorstand muß eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens 1/6 der Mitglieder unter Angabe des Zweckes diese schriftlich beim Vorstand beantragt.

Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter geleitet. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen sind Niederschriften anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen sind.

§ 8
Das Geschäftsjahr:
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr, beginnt mit am 01. Januar und endet am 31. Dezember eines jeden Jahres. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Vereinsgründung und endet am 31. Dezember des Gründungsjahres.

§ 9
Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins:
Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit der zur Versammlung erschienenen Mitglieder.

Der Verein kann nur durch Beschluß der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Hierzu ist eine 3/4 Mehrheit aller Mitglieder erforderlich. Ist die Auflösungsversammlung danach nicht beschlußfähig, so muß innerhalb von zwei Wochen eine neue Auflösungsversammlung einberufen werden. In dieser zweiten Versammlung entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Bei Auflösung des Vereins hat die Auflösungsversammlung eine oder mehrere Liquidatoren zu bestimmen, welche die etwa noch schwebenden Vereinsgeschäfte abzuwickeln haben. Nach vollständiger Abwicklung ist das Restvermögen des Vereins einem gemeinnützigen Zweck zuzuführen.

§ 10
Inkrafttreten der Satzung:
Die Satzung ist durch Mitgliederversammlung vom 27.06.1990 genehmigt und mit diesem Tage in Kraft gesetzt worden. Mit der Inkraftsetzung dieser Satzung erlischt die Satzung des Vereins in der bisherigen Fassung.

Der Satzungsänderungsentwurf HGV Bordesholm werden.